DJ Hype & Band
Eins der ersten von über 20 HipHop-Events des HipHop-Büros war 2003 das DJ-Hype Konzert im Falkendom.
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1.Mai 2004 Open Air im Raspi-Park
Am 1.Mai 2004 fand in Bi-City im Raspi-Park anlässlich der 1.Mai-Feierlichkeiten in Kooperation von IG- Metall- Jugendortsausschuss- Bi/Gt und HipHop-Büro-Bielefeld ein großes Open-Air statt. Neben der Ruhrpott AG und Nico Suaves Gang enterten Plan 88 (Albino, Mvk, Madcap), die Piraniah Styles und einige Bielefelder Allstars wie Crazy Cuts, Junior Mandingo, Lagwan Sharky u.v.m. die Bühne. Im Laufe des Nachmittags und Abends kamen bis zu 2000 Leute und chillten im Raspipark im Zentrum Bielefelds. Der Eintritt war frei und es wurde auf jegliche Art professionelle Security verzichtet. Dementsprechend ausgelassen und friedlich war die Stimmung im und um den Raspipark. Fast sämtliche anstehende Arbeit wurde von den Ehrenamtlichen des JOA der IG-Metall und des HipHop-Büroteams geleistet.
Leider wird in diesem Jahr keine vergleichbare Veranstaltung stattfinden, da der damalige Jugendreferent der IG-Metall aus Bielefeld versetzt wurde und Ende Mai 2004 das HipHop-Büro von den Falken aus finanziellen Gründen geschlossen wurde.
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Zwischen MV Wahn und Nudelsuppe - Sidokonzert in der Nachtarena
von Clef
Nach etlicher Verzögerung, die sich bis kurz vor Mitternacht hinzog, kam endlich bewegung auf die Bühne, in der laut Veranstalter mit 2000 Menschen gefüllten Nachtarena in Bielefeld. MC Rene oder auch Reen machte den Anfang und hatte scheinbar die Funktion eines Prellbocks für die Aggroklikke. Zahlreiche Wurfgeschosse kamen aus dem Publikum in die Richtung des Rappers zu Beginn geflogen. Dieser ist in den letzten Wochen mit einem "Aufräumtrack" gegen die komplette HipHop-Szene in den Krieg gezogen und hat sich so nicht nur Freunde gemacht. Zwischen Freestyles und hektischen Bewegungen sratchte DJ Stylewars solide und perfekte Cuts um die Show noch etwas interessanter zu gestalten. Zu bemängeln war die Abmischung der Vocals zu den Beats. Das wirkte sich besonders bei den frei improvisierten Stücken aus, die nicht bekannt, auch nicht so einfach zu erfassen waren. Oftmals klang alles wie ein grosser Topf Nudelsuppe und beeindruckte das Publikum zur Hälfte, was im Durchschnitt wohl im unteren Lebensabschnitt anzusiedeln war.
Dann erschien seine Majestät Sido höchstpersönlich, ohne Maske,
und mit dem Rapper der Spezialists "Harris" auf der Bühne und verbreitete
allerlei schlimme Aussagen und predigte den MV Wahn. Der Mann
der in dem zweit interessantesten Hochhaus seit dem 11. September
wohnt, gab Dampf und sänftigte die Antistimmung gegen den
jugen Herrn vor ihm. Er lud eine Gruppe Mädels zum Cocktail auf
der Bühnenbar ein, schmiss sein Handtuch ins Publikum,
spielte seinen Smashhit zur Hälfte und verwendete Zitate der mittlerweile
Oldschoolen "Fantastischen 4". Solide. So Solide dass auch das
Konzert regulär beendet wurde. Der Aufforderung des Stamm-DJs
eine Zugabe zu verlangen wurde wenig Gehör verschafft. Seine Stimme
setzte keine Restenergien frei.
Alles in allem ein recht interessanter Abend mit viel Lautstärke und
Teenieflair. Leider sah man die Maske nicht, ein Beleg dass
Sido sich als Persönlichkeit und nich als Kunstprodukt etablieren
will. Möglicherweise ein Schritt in die richtige Richtung. Anschauen
lohnt sich allemal.


